Dem Hund beibringen, auf seiner Decke zu entspannen
Auf einer Decke zur Ruhe zu kommen heißt nicht, dass dein Hund „nichts tun“ soll. Es ist eine klare, angenehme Aufgabe: Geh zu diesem Platz, ruhe hier, und gute Dinge passieren. Das hilft beim Kochen, an der Haustür, bei Besuch oder im hundefreundlichen Café.
Die Decke soll Sicherheit und Belohnungen ankündigen – nie Isolation oder eine Strafe. Beginne in ruhiger Umgebung und halte die Einheiten kurz.
Mach die Decke wertvoll
Lege eine rutschfeste Decke oder ein kleines Bett hin. Sobald dein Hund sie ansieht, beschnuppert oder betritt, markiere das mit einem fröhlichen „Ja“ oder Klick und lege ein Leckerli auf die Decke. Wiederhole das fünf bis zehn Mal.
Geht er gern darauf, warte auf Sitz oder Platz. Füttere mehrere kleine Leckerli zwischen seinen Pfoten, solange er dort bleibt, und wirf dann eins weg, um neu zu beginnen. Zurück zur Decke zu gehen wird zum Spiel.
Gib das Signal erst, wenn es leicht ist
Läuft dein Hund beim Anblick der Decke hin, sag „Decke“, „auf deinen Platz“ oder „ruh dich aus“ kurz bevor er sie betritt. Belohne dort. Ein Auflösesignal wie „frei“ sagt ihm, wann die Übung beendet ist.
Baue Ruhe in winzigen Schritten auf
Belohne zunächst alle paar Sekunden, dann variiere: 3, 5, 2, 8 Sekunden. Gib die Leckerli ruhig und tief zwischen die Pfoten. Steht dein Hund auf, wiederhole das Signal nicht und schiebe ihn nicht zurück; mach die nächste Wiederholung einfacher.
Übertrage es langsam in den Alltag
Füge immer nur eine Neuerung hinzu: neben der Decke sitzen, einen Schritt weggehen und zurückkommen, ruhig kochen oder die Decke zu Freunden mitnehmen. Neue Orte sind schwerer als das Wohnzimmer. Belohne dort wieder häufig und halte genug Abstand zu Menschen, Hunden und Verkehr.
Nutze die Decke nie, um einen verunsicherten Hund bei etwas Beängstigendem festzuhalten. Hecheln ohne Wärme, Fiepen, ständiges Scannen oder Futterverweigerung heißt: Schwierigkeit senken. Ruffy begleitet euch mit kurzen, belohnungsbasierten Einheiten in eurem Tempo. 🐾